Unifinanzierung
Wir alle kennen die Situation auf den Universitäten: zu wenige/kleine Hörsäle für all die Studierenden, zu wenige Betreuer_innen für ein professionelles Betreuungverhältnis bei Arbeiten etc. – und dafür sollen wir dann auch noch Studiengebühren zahlen?
In Österreich läuft in der Hochschulpolitik schon lange vieles schief. Nur 1,3% des BIPs (Quelle: Statistik Austria “Bildung in Zahlen 08/09″) werden in Österreich für den Tertiären Bildungssektor aufgewandt – das ist uns zu wenig. Wir fordern ein Ende des Kaputtsparens und deswegen 2% des BIP für Universitäten und Fachhochschulen.
Offiziell ist das auch das Ziel der momentanen Regierung – jedoch bis 2020. Wir entfernen uns jedoch schon länger von diesem Ziel, Budgetkürzungen und Einsparungen gefährden das Recht auf qualitativ hochwertige Bildung.
Die Zeit zu sparen sollte längst vorbei sein. Da momentan jedoch Wissenschafts- wie auch Finanzministerium in Hand der ÖVP sind, können wir uns von Seiten der Regierung wohl nicht viel erwarten. Die reaktionäre Eliten-Politik des VP-Wissenschaftsministeriums ist genau so bekannt wie die Tatsache, dass die ÖVP lieber in Rüstung investiert (man denke an den Eurofighter-Skandal unter Schwarz/Blau) als in Bildung.
Deswegen müssen wir Studierenden dafür eintreten, dass sich endlich etwas tut im Bereich der Unifinazierung. Denn es kann und darf nicht sein, dass Studierende für ihre Bildung auch noch zahlen müssen, wenn der Staat versagt.
2% des BIP der Uni – JETZT!
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