Burn Capitalism – not the world!

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Die Klimakrise ist da, das lässt sich nicht mehr abstreiten. Und wir spüren die Folgen schon jetzt: ganze Tierarten sterben aus, Regenwälder brennen ab, Küstenstädte stehen vor der Überschwemmung, zahllose Menschen werden früher oder später ihre Existenzgrundlage verlieren.

Es liegt ganz klar auf der Hand, dass wir nicht so weitermachen können wie bisher. Dennoch ziehen sich Politik und Wirtschaft gerne aus der Verantwortung und erklären Klimaschutz zur Privatsache. Aber alleine durch die Veränderung unseres Konsumverhaltens werden wir den Klimawandel nicht aufhalten können. Was es braucht ist eine Systemveränderung und ein Wirtschaftssystem, das Mensch und Umwelt vor Profit und Gewinnmaximierung stellt.

Gerade Studierende aus sozial schwachen Verhältnissen leiden stark unter der Konsumkritik im Zeichen des Klimaschutzes: lokaler Bio-Konsum in Bauernläden ist für viele nicht möglich. Daher stellen wir ganz klar den Anspruch an jegliche klimapolitischen Forderungen, dass die soziale Absicherung der Studierenden nicht darunter leiden darf.

Ein wichtiger Schritt wäre deshalb zum Beispiel die Vergünstigung der Mobilität für Studierende. Wir fordern kostenlose Öffis in Graz sowie ein günstigeres Top-Ticket ohne Altersgrenze, damit Studierende in der ganzen Steiermark günstig auf Öffis umsteigen können, anstatt eigene PKWs zu benutzen. In der Stadt ist es außerdem wichtig, dass endlich F

ahrradwege ausgebaut werden. Wir fordern seit Jahren den Fahrradhighway zwischen Uni Graz und TU Graz, was wir auch über eine Petition und mehrere Aktionen klar gemacht haben. Ebenso haben wir eine Petition mit hunderten Unterschriften zur autofreien Zinzendorfgasse gestartet, die leider von der schwarz-blauen Grazer Stadtregierung bisher ignoriert wurde.

Unsere Hochschulgruppen haben verschiedene Klimaforderungen im Programm. Die herzlinks-Gruppe der Med-Uni fordert eine klimaneutrale Uni, die TU-Gruppe fordert veganes Essen in der Mensa, die FH-Gruppe fordert verpflichtende Klima-Lehrveranstaltungen in jedem Curriculum und die PH-Gruppe und KF-Gruppe fordern günstige und umweltfreundliche Studierendenmobilität. In unserer Zeit im ÖH-Vorsitz von 2017 bis 2019 haben wir außerdem in Kooperation mit dem Umweltreferat des Landes Steiermark die Kam

pagne „Ich tus für unsere Umwelt“ an der Uni ins Leben gerufen.

Unsere bundesweiten Hauptforderungen gegen die Klimakrise lauten:

  • Gratis Öffis → Staat ist in Verantwortung klimaneutrale Lebensweise zu ermöglichen
  • Unternehmen raus aus der Hochschule → Greenwashing durch Drittmittelfinanzierung an Hochschulen abschaffen
  • Klimabezogene Antikapitalistische Lehre in alle Curriculas → Wissenschaft und Forschung sind in der Verantwortung an Überwindung der Klimakrise beizutragen und ein alternatives System zu entwickeln

Wir sagen: BURN CAPITALISM, NOT THE WORLD! 🔥🔥