Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)

 

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) vertritt als Körperschaft Öffentlichen Rechts alle Studenten und Studentinnen an einer österreichischen Hochschule. Dass alle Studierenden Mitglieder der ÖH sind, wird oft kritisiert. Doch gerade durch die große Anzahl ihrer Mitglieder erhält die ÖH die Schlagkraft und die Unabhängigkeit, die sie in ihrer täglichen Arbeit dringend benötigt.

Unserer Meinung nach ist es die Aufgabe der ÖH für ein möglichst faires und qualitativ hochwertiges Studieren zu kämpfen. Um das zu gewährleisten reicht es nicht aus nur unter den gegebenen Umständen einen guten Service anzubieten. Neben der sehr wichtigen Beratungstätigkeit muss die ÖH über ihren Tellerrand hinausblicken und im Rahmen ihrer Möglichkeit die Gesellschaft und die Politik mitgestalten.

Die Demonstrationen bei der Einführung der Studiengebühren haben gezeigt die Wichtigkeit, dass die ÖH laut ist und nach außen auftritt. Wir betrachten es als eine zentrale Aufgabe der ÖH gesellschaftliche Prozesse zu erkennen und mitzugestalten. Ganz egal ob es um bildungspolitische oder gesellschaftliche Veränderungen geht.

Die Wahlbeteiligung bei den ÖH-Wahlen ist erschreckend gering und zeigt immer wieder wie schwach die ÖH in der Wahrnehmung der Studierenden vertreten ist. Nicht selten wissen Studierende von der Existenz der ÖH nur durch den Vermerk auf einem Erlagschein.

Gerade deswegen braucht es eine laute und öffentlichkeitswirksame ÖH, die klar macht wofür sie steht. Wir fordern eine ÖH, die sich einmischt und die zeigt, dass es nicht egal ist, wenn Studierende Probleme haben. Egal ob es sich um Anrechnungsfragen, Stundenplanerstellung, Lehrveranstaltungsplätze oder Probleme mit ProfessorInnen handelt.